Power Purchase Agreements (PPAs) sichern Preise und Herkunft langfristig — sie sind aber kein Ersatz für die Auslegungsfrage, sondern ein Baustein darin. Dieser Leitfaden ordnet PPA-Strukturen in die Gesamtarchitektur eines Industriestandorts ein.
Ein physisches PPA liefert echten Strom (on-site oder über das Netz), ein finanzielles PPA (Contract for Difference) sichert nur den Preis ab. Beide wirken unterschiedlich auf Bilanz, Bankfähigkeit und die eigene Erzeugung.
On-site-PPA (Erzeugung auf dem Gelände) maximiert Eigenverbrauch und spart Netzentgelte; Off-site-PPA sichert Volumen und Herkunft, ohne Fläche zu binden. Die Wahl verändert die optimale Eigenanlage.
Fest, indexiert oder Collar — jede Struktur verteilt Preisrisiko anders. Für die Bankfähigkeit zählt, wie stabil der resultierende Cashflow ist, nicht der niedrigste Nominalpreis.
EXAIOS bewertet ein PPA gemeinsam mit Eigenerzeugung und Speicher: Wie viel Eigenanlage bleibt sinnvoll, wenn ein PPA das Reststrompreisrisiko abdeckt? Erst die Kombination ergibt die profitabelste Gesamtarchitektur.
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Kostenlose Indikation startenNicht unbedingt — On-site-Erzeugung spart Netzentgelte, die ein Off-site-PPA nicht adressiert. EXAIOS rechnet die beste Kombination aus.
Die, die einen stabilen, planbaren Cashflow erzeugt. EXAIOS bewertet die resultierende DSCR- und p10-Wirkung.
Abhängig von Finanzierung und Risikoappetit. Entscheidend ist die Wirkung auf die Bankfähigkeit über die Projektlaufzeit.