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Leitfaden

PPA-Strukturen für Industriekunden

Power Purchase Agreements (PPAs) sichern Preise und Herkunft langfristig — sie sind aber kein Ersatz für die Auslegungsfrage, sondern ein Baustein darin. Dieser Leitfaden ordnet PPA-Strukturen in die Gesamtarchitektur eines Industriestandorts ein.

Physisch vs. finanziell

Ein physisches PPA liefert echten Strom (on-site oder über das Netz), ein finanzielles PPA (Contract for Difference) sichert nur den Preis ab. Beide wirken unterschiedlich auf Bilanz, Bankfähigkeit und die eigene Erzeugung.

On-site vs. Off-site

On-site-PPA (Erzeugung auf dem Gelände) maximiert Eigenverbrauch und spart Netzentgelte; Off-site-PPA sichert Volumen und Herkunft, ohne Fläche zu binden. Die Wahl verändert die optimale Eigenanlage.

Preisstruktur und Risiko

Fest, indexiert oder Collar — jede Struktur verteilt Preisrisiko anders. Für die Bankfähigkeit zählt, wie stabil der resultierende Cashflow ist, nicht der niedrigste Nominalpreis.

PPA in der Architektur

EXAIOS bewertet ein PPA gemeinsam mit Eigenerzeugung und Speicher: Wie viel Eigenanlage bleibt sinnvoll, wenn ein PPA das Reststrompreisrisiko abdeckt? Erst die Kombination ergibt die profitabelste Gesamtarchitektur.

Beispielergebnis — Ihr Fall, live gerechnet

EXAIOS liefert pro Standort die entscheidenden Kennzahlen:

IRRNPVDSCRp10Lebenszyklus-Energiekosten

Wir veröffentlichen keine erfundenen Zahlen. Rechnen Sie Ihren realen Standort in Minuten — die erste Indikation ist kostenlos.

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Häufige Fragen

Ersetzt ein PPA die eigene PV-Anlage?

Nicht unbedingt — On-site-Erzeugung spart Netzentgelte, die ein Off-site-PPA nicht adressiert. EXAIOS rechnet die beste Kombination aus.

Welche PPA-Struktur ist bankfähig?

Die, die einen stabilen, planbaren Cashflow erzeugt. EXAIOS bewertet die resultierende DSCR- und p10-Wirkung.

Wie lang sollte ein PPA laufen?

Abhängig von Finanzierung und Risikoappetit. Entscheidend ist die Wirkung auf die Bankfähigkeit über die Projektlaufzeit.